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Adidas: Die Zwickmühle

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Adidas erhält wohl in Kürze ein Kaufangebot für die Tochter Reebok, das allerdings deutlich unter dem 2005 gezahlten Kaufpreis liegen dürfte. Die Börse jubelt, da es dann zumindest eine Baustelle weniger geben dürfte, aber eine Veräußerung würde auch neue Fragen aufwerfen.

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Das zentrale Problem ist, dass Adidas ohne Reebok keine schlüssige Lösung für das US-Geschäft hätte. Der Abstand zum Marktführer Nike wäre dann quasi uneinholbar.

Andererseits hat das Management derzeit mit sehr vielen Baustellen zu kämpfen, und dazu zählt auch die immer noch unbefriedigende Gesamtperformance von Reebok.

Das erklärt, warum die Anleger auf die Gerüchte positiv reagiert haben. Mit dem Kurssprung hat die Aktie die eminent wichtige Unterstützung bei 54 Euro (1) doch noch verteidigt, auch die Marke von 57 Euro (2) konnte zeitweise zurückerobert werden.

Hält sich die Aktie kurzfristig in der Nähe dieses Niveaus, könnte ein Wiedereintritt in den Abwärtstrendkanal (3) versucht werden.

Gelingt auch dieses Unterfangen, würde das Erholungspotenzial bis zu dem zentralen Widerstand knapp über 64 Euro (4) freisetzen.

Da die Aktie von Adidas nach unten derzeit ganz gut abgesichert erscheint, lohnt es sich durchaus, mit einem Stop-Loss knapp unter 56 Euro auf dieses Szenario zu spekulieren.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass Verkaufsgerüchte im Bezug auf Reebok die Aktie von Adidas weiter beflügeln, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der HypoVereinsbank mit einem Hebel von 3,0 nutzen. Die Barriere liegt bei 39,20 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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